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Im Herbst 2026 wird der Psychosozial-Verlag, Gießen, ein neues Buch von mir veröffentlichen, das an das unten genannte über „Emotionen in der Gestalttherapie“ anknüpft. Der Titel ist:
Emotionale Kompetenz –
Eine Schlüsselressource für die Psychotherapie
Das Buch umfasst 244 Seiten und kostet € 39,90. Die ISBN für die Bestellung ist 978-3-8379-3500-4.
Zum Inhalt:
Das Buch umfasst acht Essays, deren gemeinsamer Nenner in Überlegungen zur emotionalen Kompetenz von Psychotherapeut:innen und ihren Klient:innen besteht.
Das erste Essay diskutiert die verschiedenen Komponenten jeder Emotion und spezifiziert jeweils, inwiefern es sich dabei um Widerfahrnisse oder um Handlungen dreht; dementsprechend wird verständlich, ob und wie eine Person als verantwortlich dafür betrachtet werden kann.
Das zweite Essay beschreibt den engen Zusammenhang zwischen dem subjektiven Gefühl von Vitalität und Lebensfreude einerseits und der Bereitschaft andererseits, sich für das eigene emotionale Erleben zu öffnen, auch wenn es manchmal unangenehm ist.
Im dritten Essay geht es um eine neues Verständnis von emotionalem Ausdruck, das traditionelle Vorstellungen von Katharsis überwindet und den kommunikativen Aspekt der persönlichen Mitteilung im Bemühen um zwischenmenschliche Resonanz betont.
Das vierte Essay untersucht den Zusammenhang zwischen der Empathie von Therapeut:innen und der Art und Weise der sprachlichen Vermittlung, die entscheidend dafür ist, ob Klient:innen sich verstanden fühlen.
Das fünfte Essay handelt von einem oft vernachlässigten Aspekt emotionalen Erlebens: das Atmosphärische, das wegen seiner Vagheit oft schwer zu fassen, gerade deswegen aber auch sehr wirkmächtig sein kann und deswegen besondere Beachtung verdient.
Das sechste Essay greift das Hegel‘sche Thema der Anerkennung auf, das aus heutiger Sicht eine zentrale Dimension von Intersubjektivität darstellt und wegen der damit verbundenen Gegenseitigkeit für jede therapeutische Situation bedeutsam ist.
Im siebten Essay geht es um den politischen Aspekt therapeutischer Praxis, der Therapeut:innen vor die besondere Herausforderung stellt, einerseits auf jede Indoktinierung ihrer Klient:innen zu verzichten und andererseits den Fehler einer falschen Individualisierung zu umgehen, der mit einem ausschließlich individualistischen Verständnis psychischer Prozesse wäre.
Das achte Essay schließlich thematisiert die Problematik einer Ideologie der Selbstoptimierung, durch die manche Klient:innen und ihre Therapeut:innen vor unlösbare Aufgaben gestellt werden können. Zur emotionalen Kompetenz zählt daher auch die Bereitschaft, die Grenzen des Machbaren zu akzeptieren und gegebenenfalls zu betrauern.
Nach dem großen Erfolg meiner zuerst 2009 erschienenen Einführung in die Gestalttherapie ist jetzt eine zweite, aktualisierte Auflage heraus-gekommen: Aktuell, praxisnah und theoretisch fundiert erläutere ich, wie die Gestalttherapie entstanden ist, welches therapeutische Bezie-hungsverständnis sie auszeichnet, welches Menschenbild sie prägt und welches Vorgehen sie so lebendig, gegenwartsbezogen und wirksam sein lässt.
Ich habe den Text teilweise überarbeitet, gering-fügig ergänzt und zwei Abschnitte hinzugefügt, die die Situation der Gestalttherapie in Österreich und der Schweiz beschreiben.
Das Buch umfasst 111 Seiten und kostet € 24,99. Die ISBN für die Bestellung ist 978-3-89797-062-5.
Das Buch umfasst 940 Seiten und kostet € 89,90. Die ISBN für die Bestellung ist 978-3-8379-3432-8.
Die Ankündigung des Verlags (einschließlich einer Leseprobe und des Inhaltsverzeich-nisses) finden Sie hier.